Auszug aus der Geschichte der Kirnitzschtalbahn

1893 Gründung der Kirnitzschtalbahn
12.Dezember 1893 Ministerium des Inneren genehmigt Bau und Betrieb der Bahn.
Januar 1898 Bau des Elektrizitätswerkes in Bad Schandau durch die "Electrizitäts AG" Nürnberg
Mai 1898 Eintreffen der ersten 6 Triebwagen aus der "Waggon-u. Maschienenfarik AG" Bautzen
28.Mai 1898 Feierliche Eröffnung der Kirnitzschtalbahn und am nächsten Tag planmäßiger Betrieb im 20 min Takt
13.April 1899 Übergang der Bahn in den Besitz der Elektra Dresden AG
1906 Neuer Triebwagen aus Plauen
1924 Verkauf der Bahn durch die Elektra Dresden AG an die Aktiengesellschaft Sächsiche Werke, Dresden (ASW)
1926 Gesamt Erneuerung der Fahrleitung und Beschaffung 2er Tw aus Görlitz
1927 Brand in der Wagenhalle, zerstört Gesamten Fahrzeugpark
Aug. - Okt. 1927 Betrieb der Bahn mit 4 Trieb- und 4 Sommerbeiwagen, die Leihweise aus Dresden von der Lößnitzbahn kamen.
1928 Nach dem Wiederaufbau der Wagenhalle war im April die Wiedereröffung mit 11 Triebwagen von der Maschienenfabrik Augsburg-Nürnberg (MAN)
Mai 1934 Einführung eines Haltestellenabhänigen Tarif
1938 Verkehrt die Bahn nun auch wieder im Winter
Mai - Jun 1945 Kriegbedingte Einstellung des Straßenbahnbetriebes
1963 Umstetzung der Endstelle Lindenhof zum Hotel "Erholung"
1969 Neue Umstetzanlage im Stadtpark Bad Schandau und damit Verkürzung der Strecke bis dorthin
1969 - 1972 Einstellung des Betriebes Aufgrund des schlechten Gleiszustandes und daraus resultierenden Entgleisungen
1979 Ersetzen die Gothawagen B2-62 die 5 vorhandenen Triebwagen und ließen damit ein 30min Takt zu
1985 Erneute Einstellung des Straßenbahnbetriebes durch schlechten Gleiszustand
01. Jan 1992 Gründung der Oberelbischen Verkehrsgesellschaft Prina-Sebnitz mbH zu der die Kirnitzschtalbahn zugeschreiben wird
1992 Übernahm man Gothatriebwagen (Typ E75) aus Plauen und Zwickau und Modernisierte sie
1993 Erstmaliger Betrieb der Strecke seit 1985
Okt. - Apr. 1993 Stillegung der Strecke um Werkstatt, Depot und Fahrleitung zu sanieren
1995 Übernahme von 2 gebrauchten Gotha-Tw aus Plauen und Zwickau sowie 2er gebrauchter Beiwagen aus Zwickau
1997 Durch den größeren Wagenpark war nun ein 30min Takt wieder möglich
1998 Festwochen zum 100jährigen bestehen der Kirnitzschtalbahn
2003/04 Rekonstruktion de Strecke
2010 Erlitt die Kirnitzschtalbahn große Schäden durch ein schweres Hochwasser, sodass der Betrieb vorläufig eingestellt wurde.
Im Dez. bewilligte die Landesdirektion Dresden Fördermittel in Höhe von 1,8 Millionen € zur Beseitigung der Hochwasser Schäden.
2011/12 Da noch nicht alle Schäden des Aug. Hochwasser 2010 beseitigt werden konnten, fährt die Bahn nur bis zum Beuthenfall